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Verfasst am:
Mi 18. Nov 09 - 15:17
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Mitteilungsbedürftiger
Anmeldungsdatum: 29.01.2007
Beiträge: 146
Wohnort: grz
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| Zitat: | UN-Klimagipfel Kopenhagen
7.-18.12.2009
Unsere letzte Chance?
Vom 7. bis 18. Dezember 2009 findet in Kopenhagen die für die Zukunft der Menschheit entscheidende UN-Klimakonferenz (COP15) statt, im Rahmen derer die Regierungen ein Nachfolgeabkommen für das als gescheitert zu beurteilende Kyoto-Protokoll beschließen müssten: http://en.cop15.dk
| Zitat: |
Um einen "Runaway Climate Change", einen völlig ausser Kontrolle geratenden Klimawandel (eine globale Katastrophe nie dagewesenen Ausmaßes) zu verhindern, müsste das Abkommen den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechend rechtlich verbindlich sicherstellen, dass der weltweite CO2-Ausstoß bis 2020 um mindestens 40% und bis 2050 um mindestens 80% (gegenüber 1990) reduziert wird.
Die Bilanz des gesamten UN-Prozesses ist bisher katastrophal. Seit der Rio-Konferenz 1992 haben sich nicht nur die globalen Treibhausgasemissionen weiter erhöht, sondern sogar die Rate ihres Anstiegs. Nun sieht es auch ganz so aus, als würde auch Kopenhagen scheitern. Das Zustandekommen eines rechtlich verbindlichen Vertrags ist nicht in Aussicht.
Vor allem die USA sind trotz der ursprünglich vielversprechenden Rhetorik Obamas nicht dazu fähig, sich zu verbindlichen Emissionsreduktionen zu verpflichten. Auch alle anderen wichtigen Player sind nicht dazu bereit, ausreichende Reduktionen vorzunehmen und die reichen Industrienationen weigern sich, ihrer historischen Verantwortung als Hauptverursacher des Klimawandels nachzukommen und sich dazu zu verpflichten, die Klimaschutzaktivitäten des Südens finanziell und technologisch angemessen zu unterstützten.
Ökonomische Interessen zerstören unsere Zukunft!
Diesmal bleiben uns nur noch maximal 10 Jahre Zeit...und ALLES steht auf dem Spiel!
Unsere einzige Chance, einen "Runaway Climate Change" zu verhindern, ist wie es derzeit aussieht das Entstehen einer mächtigen globalen Klimabewegung, die die mörderische (bereits heute fordert der Klimawandel jährlich 300.000 Todesopfer) Untätigkeit unserer Regierungen bloßstellt, deren falsche (rein technologische und marktförmige, letztlich immer profitorientierte) Lösungen delegitimiert, die politischen und wirtschaftlichen Eliten durch Druck von allen Seiten zum Umschwänken zwingt und ausreichend starke, effektive und sozial gerechte Klimaschutzmaßnahmen durchsetzt.
Diese Bewegung muss in Kopenhagen geboren werden!
Wir müssen unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen!
Denn ein Blick in die Geschichte zeigt, dass positive gesellschaftliche Veränderungen nicht vom herrschenden politischen Establishment eingeleitet, sondern immer von Sozialen Bewegungen erkämpft wurden. So wird es auch diesmal sein, sein müssen!
Es ist also an der Zeit, die wichtigste Globale Soziale Bewegung der Menschheitsgeschichte zu begründen!
Schließ dich ihr an!
"Take action in Copenhagen: The time is now! Tens of thousands of people are mobilizing, great actions are being planned and the logistics is being finalized, so that everybody can be accommodated. Don't miss the opportunity: come and be part of it!"
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Join the Movement:
http://www.climate-justice-action.org
http://klima.blogsport.de
http://www.gegenstromberlin.net
Alternativgipfel:
http://www.klimaforum09.dk/?lang=en | |
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Verfasst am:
Mi 18. Nov 09 - 15:18
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Mitteilungsbedürftiger
Anmeldungsdatum: 29.01.2007
Beiträge: 146
Wohnort: grz
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| turtle hat Folgendes geschrieben: | Liebe leute,
anlässlich des bevorstehenden Climate Action Day am 12.12.2009 ist in Graz eine Plattform entstanden, die diesen Aktionstag veranstalten wird - für Menschen, die nicht nach Kopenhagen reisen werden und dennoch ein Zeichen setzen wollen.
Wir würden uns um weitere Beteiligungen freuen, und bitten darum, den Aktionstag gemeinsam zu begehen,
Denn Klimawandel geht uns alle an!
Das nächste Koordinationstreffen findet am Mi. 25. November von 18 Uhr bis 19:30 Uhr
im Gasthof „Krebsenkeller“ Sackstr.; gegenüber Kastner; im reservierten Nebenraum (Eingang links) statt.
Wir freuen uns auf euer Kommen, auf eure Ideen, auf eure Beteiligung!
Liebe Grüße, Anja Strahlhofer im Namen der Plattform KlimaAktionsTag Graz (Friedensplattform, attac Graz, Die Grüne Akademie, VGT)
Kontakt: anja.strahlhofer@yahoo.com
folgende Ideen wurden bereits gesammelt: Kundgebung, dezentrale Infotische und Aktionen, Filmvorführung
Termin: Sa. 12.12. von 12 Uhr bis 16 Uhr im Stadtzentrum an gleichzeitig an drei Punkten statt.
a)Hauptplatz/Ecke Sporgasse: Infostand
b)Vor dem Eingang zum Landhaus in der Herrengasse (bzw. im Landhaushof: Film; Reportagen; Gespräche…) angestrebt werden könnte hier eine „Lange NACHT DES KLIMAS“ bis 24 Uhr.
c) Am Eisernen Tor (vor Buchhandlung Moser) in der Herrengasse; Infostand und Ort der Abschlusskundgebung von 14 bis 16 Uhr (zahlreiche kurze Ansprachen der MitveranstalterInnen; vielleicht unterbrochen durch Straßentheater; TrommlerInnen etc…)
d) geplant Punschstand in Mariahilferstraße: "Redma drüber!" ab 16 Uhr)
nähere Infos zu Kopenhagen 2009 und Gegengipfel:
www.climatecollective.org
www.climate-justice-action.org
www.nevertrustacop.org | |
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Verfasst am:
Mi 18. Nov 09 - 15:31
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Mitteilungsbedürftiger
Anmeldungsdatum: 29.01.2007
Beiträge: 146
Wohnort: grz
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Super, dass hier vor Ort einiges passieren wird!
Es fahren aber auch einige Leute aus Graz und Umgebung nach Kopenhagen.
Nächstes Treffen (für alle offen!):
Dienstag 24.11. 16:00
Befreite Vorklinik der KF-Uni-Graz, HS C |
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Verfasst am:
So 22. Nov 09 - 15:33
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Mitteilungsbedürftiger
Anmeldungsdatum: 29.01.2007
Beiträge: 146
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UN-Konferenz in Kopenhagen: Dänemark droht Demonstrant_innen
Vor der UN-Konferenz im Dezember in Kopenhagen will die dänische Regierung das Demonstrationsrecht verschärfen - auch gegen friedliche Protestierende.
Für Straßenblockaden drohen Freiheitsstrafen von 40 Tagen ohne Bewährung. Bußgelder für die Störung der “öffentlichen Ordnung” sollen verfünffacht werden – und die Polizei soll DemonstrantInnen bei bloßem Verdacht ordnungswidriger Absichten vorab für zwölf Stunden in Vorbeugehaft nehmen können. Mit diesen Maßnahmen will die dänische Regierung gegen Proteste vorgehen, die im Zusammenhang mit dem UN-Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen erwartet werden.
“Wir stehen vor einer Veranstaltung, zu der Hardcore-Unruhestifter anreisen werden, die nur Sachschäden und Gewalttaten zum Ziel haben”, begründete der rechtspolitische Sprecher der regierenden rechtsliberalen Venstre, Kim Andersen, das geplante “Lømmelpakke” (“Lümmelpaket”).
Auch für “Mitläufer”, die sich von Demonstrationen nach Polizeiaufforderung nicht umgehend entfernen, solle es mit Geldbußen von 400 bis 700 Euro richtig teuer werden. Andersen: “Die Lümmel sollen etwas auf die Nase bekommen, das ihnen wehtut.” Eine parlamentarische Mehrheit für die Gesetzesänderungen gilt als sicher, weil außer den Regierungsparteien auch die Sozialdemokraten umgehend ihre Bereitschaft zur Zustimmung signalisierten. [...]
Hier Weiterlesen |
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Verfasst am:
Mi 2. Dez 09 - 22:56
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Mitteilungsbedürftiger
Anmeldungsdatum: 29.01.2007
Beiträge: 146
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Kriminalisierung der Proteste: "Lümmelpaket" nun tatsächlich beschlossen
Letzten Donnerstag hat das dänische Parlament mit einer Mitte-Rechts-Mehrheit selbiges verabschiedet.
Wirklich erschreckend, dass soetwas in einer "Demokratie" wie Dänemark möglich ist. Ich befürchte, dass diese untragbare Gesetzesverschärfung eskalierend wirken und im Endeffekt zu mehr Gewalt führen wird.
"Justizminister Brian Mikkelsen meinte zu den polizeilichen Befugnissen beim Klimagipfel: "Wir ziehen eine massiv verschärfte Linie gegen die Aktivisten durch und rechnen damit, dass sie massenweise während des Klimagipfels in Haft kommen."
Erleichtern soll dies der Polizei unter anderem das Recht auf "vorbeugende administrative Festnahmen" für zwölf statt bisher sechs Stunden bei bloßem Verdacht auf geplante ungesetzliche Aktivitäten.
Die Strafen für begangene Gesetzesbrüche wie "Behinderung der polizeilichen Arbeit" etwa durch Sitzblockaden sind drastisch heraufgesetzt: Statt eines Bußgeldes wie bisher drohen im Dezember 40 Tage Haft auch schon für Ersttäter_innen. Massiv aufrüsten wollen die Behörden nicht zuletzt auch an der Grenze nach Deutschland. Hier sollen Kontrollen einreisender Demonstrant_innen so scharf durchgeführt werden, wie es das Schengener EU-Abkommen zulässt.
Auch hierzu äußert sich der konservative dänische Justizminister in eindeutiger Tonlage: "Wenn es Tipps der deutschen Polizei über Demonstranten gibt, die einfach nur Kopenhagen kaputthauen wollen, dann machen wir die Grenze nach Dänemark dicht."
Kritisch über diese betonte harte Linie äußern sich nicht nur betroffene Umwelt- und Klimagruppen, die ihre friedlichen Absichten herausstellen. Die konservative Wochenzeitung "Weekendavisen" meint: "Wenn der Justizminister so deutlich seine Erwartung von Konfrontation zum Ausdruck bringt, erhöht sich damit auch das Risiko von Gewalt von vornherein erheblich." Genauso bedenklich sei, dass die Polizei ja ihre wegen des Klimagipfels beschlossenen neuen Befugnisse auch danach behalten soll." - klimaaktiv.de |
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Verfasst am:
Di 8. Dez 09 - 17:51
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Mitteilungsbedürftiger
Anmeldungsdatum: 29.01.2007
Beiträge: 146
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GB und Frankreich "machen Druck"...
...aber auch die ambitioniertesten Reduktionsziele, die derzeit am Tisch sind, sind bei weitem nicht ausreichend
GB und Frankreich wollen die EU dazu bewegen, ein fixes Reduktionsziel von 30% bis 2020 (Basisjahr 1990) anzubieten.
Bisher sind 20%-Reduktion EU-Offer, 30% nur wenn auch andere Staaten entsprechend mitziehen.
Die Vorstöße von GB und Frankreich sind zwar begrüßenswert, die 30% wären aber immer noch bei weitem nicht ausreichend!
Die U.S.A. bieten derzeit gar nur eine Reduktion um 17% an (!) und das nicht mit Basisjahr 1990, sondern 2005 (!).
Was die Wissenschaft verlangt, ist eine Reduktion um MINDESTENS 40% bis 2020, wenn wir unter 2 Grad globaler Erwärmung bleiben wollen.
(Auch die 2 Grad würden bereits viel Tod und Elend zur Folge haben - bereits die derzeitigen 0,8 Grad Erwärmung fordern laut eines Berichts des Global Humanitarian Forum unter der Leitung von Kofi Annan jährlich unmittelbar 300.000 Todesopfer - , aber einen völlig ausser Kontrolle geratenden Klimawandel "Runaway Climate Change" möglicherweise verhindern.)
Gordon Brown: Go for a 30 percent cut
British Prime Minister urges EU to lay the cards on the table.
http://en.cop15.dk/news/view+news?newsid=2875
Brown auch für -30% der EU; Indien zerstritten
http://www.klima-der-gerechtigkeit.de/gordon-brown-blaest-ins-selbe-horn-30-fuer-eu/
Frankreich fortschrittlich
http://www.klima-der-gerechtigkeit.de/frankreich-fortschrittlich/
Who Wants What in Copenhagen: Was die Verschiedenen Staaten(bünde) derzeit an Reduktionen anbieten
http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704533904574548141677888208.html?mod=googlenews_wsj |
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Verfasst am:
Di 8. Dez 09 - 18:51
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Mitteilungsbedürftiger
Anmeldungsdatum: 29.01.2007
Beiträge: 146
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