Der Junker ist da

Nach dem Motto „Der Steirische Junker ist da“ wurde gestern, am 9. November die Junker-Saison bei der Junker-Präsentation in der Grazer Stadthalle offiziell eröffnet.

Auf Einladung der Wein Steiermark und mehr als 100 Junker-Winzerinnen und Winzer verkosteten rund 3500 Gäste den Jungwein mit dem Steirerhut! Der Vorbote des Jahrgangs 2022 präsentiert sich typisch steirisch – Fruchtigkeit und Aromatik sind besonders ausgeprägt. Erhältlich ist der beliebte Jungwein bei den rund 150 Junker-Winzern, in der Gastronomie, im Handel, bei Junker-Festen und Verkostungen.

Der Junker, der Vorbote des Jahrgangs 2022

Der jugendlich-fruchtige Wein wird mit Spannung und Freude verkostet und getrunken und verkürzt das Warten auf die DAC-Weine. Der Junker gibt erste Eindrücke, wie sich der Jahrgang entwickeln wird: Die ersten Vorboten des Jahrgangs 2022 präsentieren sich sehr elegant, enorm fruchtig und in einzelnen Weinen bereits mit Fülle am Gaumen.

Die Säure ist optimal eingebunden und bringt die notwendige Frische und Lebendigkeit, welche die Konsumenten vom Steirischen Junker erwarten. Den DAC-Weinen gibt das Steirische Herkunftssystem Zeit für Entwicklung und Reife: Gebietsweine kommen ab 1. März, Orts- und Riedenweine ab 1. Mai nach der Ernte auf den Markt.

Das Weinjahr 2022 – Trocken und für die Weinbauern fordernd

Dieses Jahr war für die steirischen Winzer herausfordernder als der Jahrgang 2021.

Das Wetter war zeitweise turbulent. Es gab eine trockene Phase von Mitte/Ende Juli bis Mitte/Ende August mit dem Ergebnis, dass die Trauben kleiner blieben. Nach dieser trockenen Phase gab es im Spätsommer glücklicherweise doch wieder ausreichend Niederschläge. Die Herbstabkühlung, mit beispielsweise Schnee auf der Koralpe, kühlt die steirische Weinlandschaft ab und sorgt für Frische und Feingliedrigkeit in den Weinen.

„Trotz der fordernden Umstände wird der Jahrgang 2022 von einigen Kollegen qualitativ sogar noch
über den letzten gestellt. Die ersten Verkostungsergebnisse sind äußerst positiv. Wir sind glücklich
mit dem, was wir im Keller haben“ so Stefan Potzinger, Obmann der Wein Steiermark.

Was die Erntemenge betrifft, gibt noch keine endgültigen Zahlen, vermutlich wird die Ernte etwas kleiner ausfallen als in den letzten Jahren. Weniger Ertrag ergibt in der Konsequenz höhere Qualitäten. Die Trauben waren im heurigen Jahr besonders geschmacksintensiv. Das bestätigen erste  Verkostungen des Jahrgangs.

Weitere interessante Inhalte

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert